
Kochen ist seine Passion: Spitzenkoch Silvio Eberlein setzt bei der Kreation seiner Gerichte nicht nur auf Regionalität, sondern lässt sich auch saisonal inspirieren.
Unternehmen wählen für ihre Team-Events oder Tagungen gern außergewöhnliche Orte. Eine solche Location ist auch der Museumshof Senne, der mit einem besonderen Ambiente und reizvoller Natur eine kleine Auszeit vom Alltag und nachhaltige Erlebnisse schafft.
Die Stimmung des fünfzehnköpfigen Teams des Elektrogeräteherstellers ist perfekt: Und obwohl es ein Arbeitstag ist, kommt dieser Mittwoch den Männern und Frauen einer Auszeit gleich. Für das Motivationstraining haben sie wieder den Museumshof in Bielefeld mit dem historischen Gasthaus Buschkamp und der Auberge de Concarneau ausgewählt. Seit Jahren steht die Destination regelmäßig auf der Wunschliste, wenn es darum geht, einen Tag lang außerhalb des Unternehmens mit dem Team zusammenzukommen und kreative Ideen zu entwickeln. Der namhafte Mittelständler schätzt nicht nur die besondere Atmosphäre im Haus, sondern auch die verschiedenen Möglichkeiten, die das Areal unter freiem Himmel bietet. Wer kann schon in den Pausen spontan nach draußen in die Natur gehen, um sich die Beine zu vertreten oder einen kleinen Snack im Kräutergarten zu sich nehmen?
Und nicht zu vergessen – die kulinarischen Highlights. Jetzt im Frühling lassen sie sich zum Ausklang des Meetings von Genusskoch Silvio Eberlein, der seit 2015 mit Herz und Begeisterung diesen historischen Ort des Genusses leitet, mit frischen Spargelkreationen verwöhnen. Sie wissen nicht nur die klassische Variante zu schätzen, sondern genießen auch die außergewöhnlichen Kompositionen des königlichen Gemüses, die der Spitzenkoch auf die Teller zaubert. Dieses Mal haben sie sich für Spargel „modern interpretiert“ entschieden. Schon der Anblick macht Lust auf Genuss: Die Spargelcreme ist wie eine Spirale auf dem Teller angerichtet, dazu frischer Löwenzahn aus dem hauseigenen Kräutergarten und pochiertes Ei.
Hausherr Silvio Eberlein begrüßt regelmäßig Unternehmen verschiedenster Branchen auf seinem Anwesen in Bielefeld-Senne, um ihnen für ihre Tagungen, Motivationstrainings und Teambuilding-Maßnahmen einen nicht alltäglichen Rahmen zu bieten. Er hat das Glück, seinen Gästen verschiedenste Raumangebote machen zu können. Die einzelnen aus vier Jahrhunderten stammenden Fachwerkhäuser des Museumshofs bieten Platz für Veranstaltungen verschiedenster Art inklusive modernster Tagungstechnik, die gerade auf den aktuellen Stand gebracht wurde.

Brot wie zu Großmutters Zeiten: Im Backspeicher entstehen verschiedenste Brotsorten.
Wer es ganz außergewöhnlich wünscht, der kann sich für das Zusammentreffen auch in den historischen Backspeicher zurückziehen, in dem Eberlein immer freitags, samstags und sonntags sein beliebtes Brot nach Rezepten von vor 150 Jahren knetet und backt. Über der Backstube in der ersten Etage dieses historischen Kleinods ist Platz für eine kleinere Gruppe. Das Besondere – man sitzt praktisch über dem Garten und zwischen gut gefüllten Weinregalen.
Der passionierte Koch kann seinen Gästen noch ein weiteres Highlight bieten: Draußen auf dem von großen uralten Bäumen geprägten Gelände gibt es außergewöhnliche idyllische Orte, Vogelgezwitscher inklusive, die zum Verweilen einladen.
„Immer mehr Firmen entscheiden sich ganz bewusst für die Durchführung von Meetings im Freien, weil sie die einzigartige Wohlfühlatmosphäre inmitten der Natur und die von ihr ausgehende positive Energie nutzen möchten. Hier kommt man rasch runter, die Konzentration steigt. Das Umfeld beflügelt und fördert kreative Ideen, da man hier überall Anregungen findet“, so Eberlein.
Und auch ein ostwestfälischer Regen muss kein Hindernis für die Open-Air-Zusammenkunft sein. Riesengroße Schirme bieten Schutz vor Sonne und Nässe.

„Wir haben unsere eigenen Kräuter und bauen unser Obst und Gemüse zum größten Teil selber an”
Silvio Eberleins starke Naturverbundenheit zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Handeln. Nachhaltig zu wirtschaften, ist für ihn keine Worthülse, sondern eine Selbstverständlichkeit. Deshalb setzt er bei der Kreation seiner Gerichte nicht nur auf Regionalität, sondern lässt sich auch saisonal inspirieren: „Wir haben unsere eigenen Kräuter und bauen unser Obst und Gemüse zum größten Teil selber an. Unsere Bienen sind keine Show, sondern werden von zwei Imkern gepflegt und gehegt, damit wir unseren eigenen Honig gewinnen können.“ Experimentierfreude und Kreativität zeichnen den Spitzenkoch aus. Die Früchte der Natur inspirieren ihn und führen nicht selten zur Entwicklung außergewöhnlicher Produkte: Jüngst zu Ostern kredenzte er seinen eigenen Honig-Eierlikör.
Dass alle Speisen für die Tagungsgäste frisch zubereitet werden, versteht sich für Eberlein von selbst. Und das gilt nicht nur für das Mittag- und Abendessen sowie die Snacks zwischendurch, sondern auch für den Nachmittagskaffee mit selbst gebackenen Kuchen, dessen verlockender Duft über den Hof zieht.
Ein Teil der Gerichte ist westfälisch inspiriert, den Schwerpunkt bildet jedoch die moderne kreative Küche, sie ist die DNA der Bielefelder Spitzenküche. „Der Geschmack muss stimmen, sodass man mit allen Sinnen die Speise auf dem Teller im wahrsten Sinne des Wortes schmecken und genießen kann“, betont Eberlein seinen Anspruch von Genussküche.
Auch selber kochen ist möglich: Kochkurse sind angesagt
Wer sich nicht nur von den kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen, sondern auch selbst Hand anlegen möchte, für den öffnet Chefkoch Eberlein auch seine Küche.
„Es gibt immer wieder Anfragen von Unternehmen, die im Rahmen ihres Teambuilding-Events sich für das Funktionieren unserer gut durchorganisierten Küche interessieren und die eine oder andere Anregung für sich mitnehmen möchten“, berichtet Eberlein.
Wichtig ist ihm dabei, dass die Teilnehmenden ihm nicht nur über die Schulter schauen, sondern sich mit den Lebensmitteln und deren Wertigkeit beschäftigen.
Historisch Interessierte können auch an einer Führung über den Museumshof teilnehmen und sich auf die Spuren bäuerlichen Lebens unserer Vorfahren begeben. Hier erfahren sie dann zum Beispiel, warum das westfälische Fachwerkhaus oben breiter ist und warum der Backofen auf Stelzen steht? Was viele überrascht – die verschiedenen Fachwerkhäuser, unter anderen das über 170 Jahre alte Restaurant Buschkamp, befanden sie nie an einem gemeinsamen Standort. Vor 35 Jahren wurden sie hier auf einer Sanddüne aufgestellt. „Die Mauern sprechen zu uns. Sie erzählen von einer verrückten Vergangenheit. Wer weiß schon, dass im Restaurant Buschkamp zuletzt eine Rollschuhdiskothek untergebracht war“, so Silvio Eberlein.
Das Motivationstraining der Gütersloher endet an diesem Tag mit einem gemeinsamen Abendessen. Gut gelaunt macht sich das Team wieder auf den Weg nach Hause. So unkompliziert die Anreise zum Museumshof mit optimaler Anbindung an die Autobahn und Parkplätzen vor der Tür war, genauso entspannt reisen sie aus der idyllischen Oase wieder ab. Es ist ein bisschen wie das Verlassen einer kleinen eigenen Welt. Was bleibt, sind unvergessliche Erlebnisse, von denen sie im Arbeitsalltag noch lange zehren werden. Das ist jedes Mal so, schließlich waren sie schon häufiger hier.
Weitere Informationen: www.museumshof-senne.de